Ein Wochenend-Workshop vom 5.–7. Juli 2013 im Labor für experimentelle Archäologie (LEA) in Mayen, einer Außenstelle des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz (RGZM), stand ganz im Zeichen von praktischer Arbeit, wie sie im Alltag der Steinzeit-menschen stattfand.

Die Herausforderungen für uns Jetztmenschen – jeweils 7 Vereinsmitglieder sowie Studenten der Universität Mainz – bestanden im Erlernen der richtigen Technik des Schlagens von Feuersteinklingen, des Feuermachens (mit Feuerstein, Markasit, Zunder, Heu und Samen des Rohrkolbens) und des Herstellens von Pfeilspitzen, Schmuck aus Mammutelfenbein und Schnüren aus Lindenbast.

Dank der hervorragenden Vorbereitung und Bereitstellung des Rohmaterials durch unseren Kursleiter, den Archäotechniker Wulf Hein, gelang sogar ganz ungeübten Personen das Entfachen eines Feuers fast mühelos, wobei das gute trockene Wetter sicher auch einiges dazu beitrug.

Ein Wermutstropfen war der Bruch eines Feuersteinbeils beim Fällen einer Birke. Das Beil zersprang in mehrere Teile – ein solches Ereignis hat wohl auch in der Steinzeit Bedauern ausgelöst.

 

Zum Schluss, am Sonntagnachmittag, konnte sich jeder Teilnehmer im „Jagen“ mit der Speerschleuder üben. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben sollte!

Einen schönen Überblick gibt auch der Kurzfilm, den Wulf Hein erstellt hat, anzusehen unter: http://www.youtube.com/watch?v=xfQhMtBAG78

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